Suche
问题和解答

China-Aktivitäten:

China-Aktivitäten in Deutschland

Fachverband Chinesisch

Der Fachverband Chinesisch e.V. (FaCh) ist eine seit 1984 bestehende gemeinnützige Vereinigung zur Förderung des Chinesischunterrichts in allen Bildungsbereichen. Er fördert die Verankerung von Chinesisch im Fächerkanon der Schulen und organisiert überregionale Fachtagungen und Arbeitstreffen. Außerdem unterstützt er die interdisziplinäre Forschung bezüglich der Vermittlung der chinesischen Sprache und Kultur. Der Fachverband publiziert die Fachzeitschrift "CHUN-Chinesischunterricht" und die Reihe "Sinolinguistica“. Der Verband hat rund 500 Mitglieder, überwiegend Chinesischlehrkräfte, die an Schulen, Hochschulen und in der Erwachsenenbildung lehren. Auch eine Reihe von Einrichtungen, die sich für die Verbreitung chinesischer Sprachkenntnisse und die Verbesserung des Chinesischunterrichts im deutschen Sprachraum einsetzen, wirken im Fachverband mit. 

China-Schul-Akademie Heidelberg

Die China-Schul-Akademie an der Universität Heidelberg unterstützt interessierte Schulen und Lehrer:innen beim Erschließen von China-Wissen und beim Aufbau von China-Kompetenz. Das Projekt deckt einen Bedarf bei der Orientierung und Qualifizierung im Umgang mit China, dem aktuelle Schulcurricula höchstens am Rande gerecht werden. Die Universität bietet im Rahmen des Projekts Seminarkurse und Lehr-/Lernmodule, Lehrerfortbildungen, Patenschaften und Schulversuche sowie die Bereitstellung von Unterrichtsmaterialien durch die Online-Plattform ChinaPerspektiven an. 

MERICS Think Tank

Das Mercator Institute for China Studies (MERICS) ist eine Initiative der Stiftung Mercator. MERICS wurde 2013 als zentraler Ort für die unabhängige Auseinandersetzung mit China in Deutschland und Europa mit dem Ziel gegründet, Grundlagen für eine bessere Urteilsfähigkeit – vor allem bei Entscheidungsträger:innen in ganz Europa – zu schaffen. Mit rund 20 Expert:innen aus unterschiedlichen Disziplinen ist MERICS das größte unabhängige Forschungsinstitut in Europa, das sich mit dem gegenwärtigen China beschäftigt. Wissenschaftler:innen aus sieben europäischen Staaten, China, Singapur, Australien und den USA analysieren die politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Entwicklungen in China und ihre Folgen für Europa.  

CHIN-KoBe

China-Kompetenz bei Stipendiat:innen der Begabtenförderungswerke verbessern (CHIN-KoBe) ist ein Projekt der Hans-Böckler-Stiftung (HBS) und der Stiftung der Deutschen Wirtschaft (sdw). Studierende sollen mit Maßnahmen der Kompetenzvermittlung dabei unterstützt werden, als Brückenbauer:innen zu China zu fungieren sowie zukünftige Beziehungen und Dialoge mit China zu gestalten. Das Projekt besteht aus sieben Modulen und kombiniert Kurse in Deutschland mit intensiven Sprach- und Studienaufenthalten in China. Das Programm steht allen Stipendiat:innen der 13 Begabtenförderungswerke offen; es richtet sich allerdings besonders an Studierende der MINT-Fächer, der Wirtschaftswissenschaften und an Lehramtsstudierende. 

China-Stipendien-Programm und China-Kolleg der Studienstiftung

Das seit 1986 bestehende China-Stipendien-Programm fördert hoch qualifizierte Studierende während eines einjährigen Aufenthalts in der Volksrepublik China. Es bietet Teilnehmer:innen die Möglichkeit, fundierte Kenntnisse der chinesischen Sprache und Gesellschaft sowie der Universitäts- und Wissenslandschaft zu erwerben und im Rahmen von selbst organisierten Berufs- oder Forschungspraktika erste Arbeitserfahrungen in China zu sammeln. Jährlich werden zehn Stipendien vergeben. Ziel des Programms ist es, interessierten Studierenden frühzeitig den Erwerb von China-Kompetenz zu ermöglichen und damit langfristig die deutsch-chinesischen Beziehungen zu stärken. 

Mit ihrem China-Kolleg ermöglicht die Studienstiftung Stipendiat:innen aller Fachrichtungen, sich über einen längeren Zeitraum hinweg intensiv mit China zu befassen. Das Programm vermittelt grundlegende Kenntnisse der chinesischen Politik, Geschichte, Wirtschaft, Gesellschaft und Kultur und gibt den Teilnehmenden die Möglichkeit, sich aus unterschiedlichen Perspektiven mit aktuellen Entwicklungen in China auseinanderzusetzen. Hierzu nehmen die Geförderten an zwei je einwöchigen Arbeitsphasen in Deutschland und China teil und haben darüber hinaus die Möglichkeit, Sprachkurse zu besuchen. Ein digitales Rahmenprogramm bringt die Teilnehmenden auch zwischen den Arbeitsphasen regelmäßig online zusammen. Das Programm wird über einen Zeitraum von drei Jahren durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung finanziert.

Chinesisch-Deutsche Hochschule

Die Chinesisch-Deutsche Hochschule wurde als Gemeinschaftsprojekt des DAAD und der Tongji Universität in Shanghai 1998 gegründet. Mittlerweile besteht die Hochschule aus drei Kollegs: dem Chinesisch-Deutschen Hochschulkolleg (CDHK), der Chinesisch-Deutschen Hochschule für Angewandte Wissenschaften (CDHAW) und dem Chinesisch-Deutschen Institut für Berufsbildung (CDIBB). Die Hochschule versteht sich als Brücke zwischen dem deutschen und dem chinesischen Bildungssystem, als Dialogplattform und Chinakompetenzzentrum. 

BMBF-geförderte Projekte

Das Bundesforschungsministerium unterstützt seit über vierzig Jahren die Kooperation deutscher und chinesischer Wissenschaftler:innen. Von 2015 bis Ende 2019 stellte die China-Strategie des Bundesministeriums für Bildung und Forschung einen kohärenten und systematischen Rahmen für die Zusammenarbeit mit China in den Bereichen Bildung, Forschung und Innovation dar. Im Rahmen der BMBF-Fördermaßnahme „Innovative Konzepte zum Ausbau der China-Kompetenz an deutschen Hochschulen“ wurden insgesamt elf Projekte ausgewählt, die wissenschaftliche und wirtschaftliche Austauschbeziehungen mit China quer über alle Fachbereiche stärken.

Sprache und Praxis China Alumni e.V.

Der Deutsche Akademische Austauschdienst (DAAD) führt seit 1996 das Stipendienprogramm “Sprache und Praxis in der VR China“ durch. Die Stipendiat:innen – bewerben können sich Graduierte aus den Fachrichtungen Informatik, Natur-, Ingenieur-, Rechts-, Politik- und Wirtschaftswissenschaften sowie Architektur – erhalten die Möglichkeit, zehn Monate an den Chinesisch-Sprachkursen der renommierten Beijing Foreign Studies University teilzunehmen und anschließend ein sechsmonatiges Praktikum in einem Unternehmen oder einer Institution in China zu absolvieren. Sprache und Praxis bilden einen Beitrag zur Heranbildung von China-Fachleuten in Wirtschaft, Verwaltung und Industrie. Bewerber:innen müssen deshalb im Antrag beschreiben, wie sie bisherige Erfahrungen und die Teilnahme an Sprache und Praxis zukünftig verwenden wollen, um später selbst im deutsch-chinesischen Kontext arbeiten zu können.